
Sie haben sich an Ihr Auto gewöhnt. Sie fahren regelmäßig einmal im Jahr in Urlaub. Sie sind im Sport- oder Fitnessclub angemeldet. Heute sind diese Dinge für Sie möglicherweise selbstverständlich. Doch was, wenn die gesetzliche Rente im Alter dafür nicht mehr ausreicht? Wollen Sie auf all dies verzichten? Wenn nicht, sollten Sie jetzt den ersten Schritt zum systematischen Aufbau Ihrer Altersvorsorge tun. Je früher, desto besser.
Die Alterung der Bevölkerung und der Rückgang der Geburtenrate in Deutschland haben dazu geführt, dass immer weniger junge Menschen immer mehr älteren gegenüberstehen. Für die Rentenkasse heißt das: immer mehr Menschen wollen aus dem Topf finanziert werden, in den immer weniger Menschen Rentenbeiträge einzahlen. Das kann langfristig nur schief gehen.
Um die Renten weiterhin finanzieren zu können, hat die Politik vor wenigen Jahren einen entscheidenden Richtungswechsel eingeleitet. Die gesetzliche Rente wird zurückgefahren, während die private Vorsorge gestärkt wird. Im Klartext heißt das: Während noch vor wenigen Jahren der so genannte „Eckrentner“ 70 Prozent seines letzten Gehaltes an Rente bezogen hat, werden sich künftige Generationen mit nur noch 40 Prozent oder sogar noch weniger zufrieden geben müssen.
Damit ist klar: Wenn Sie Ihren Lebensstandard aufrechterhalten wollen, müssen Sie selbst etwas zur Altersvorsorge beitragen. Doch wo beginnen? Am besten, Sie errechnen zunächst einmal Ihre Versorgungslücke. Dann sehen Sie, wofür Sie im Alter noch Geld haben und wofür nicht.
Überlassen Sie Ihre Altersvorsorge nicht dem Zufall. Lassen Sie sich gezielt und unabhängig beraten, welche Produkte zu Ihnen passen. Wie lange wollen Sie noch arbeiten? Wie viel Geld möchten Sie auf die "hohe Kante" legen? Und wie lange möchten Sie insgesamt sparen?
In einer Privatbilanz werden Vermögen und Schulden saldiert, um den aktuellen Vermögensstatus zu ermitteln.
Noch wichtiger, vor allem in der Ansparphase, ist ein Überblick über Ihre individuelle Einnahmen- und Ausgabensituation. Diese ermitteln wir gerne für Sie. Mit diesen Grunddaten lässt sich Ihr finanzieller Spielraum für Ihre persönliche Absicherung und der langfristigen Altersvorsorge ermitteln.
In dieser Bestandsaufnahme wird auch auf die individuelle Lebensplanung eingegangen. Ist in absehbarer Zeit der Erwerb einer Immobilie geplant oder soll eine zusätzliche private Altersvorsorge aufgebaut werden? Gilt es zunächst nur die Grundsicherung zu optimieren oder ist im Rahmen eines langfristigen Vermögensaufbaus eine Erhöhung des Lebensstandards intendiert?
Ein wichtiger Bezugspunkt für die private Altersvorsorge ist die Differenz zwischen den zu erwartenden gesetzlichen Rentenbezügen und dem letzten Nettoeinkommen, die so genannte Versorgungslücke. Hier wäre z.B die Riesterrente ideal.
Die Versorgungslücke lässt sich noch weiter präzisieren: Die effektive Versorgungslücke bezeichnet dann die Differenz zwischen den zu erwartenden Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung und den individuellen Erwartungen an die Höhe bzw. den Leistungsumfang der angestrebten Grundsicherung im Alter.
Mit dem Ruhestand beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Erst jetzt haben viele Menschen die Zeit, um zu reisen, ihren Hobbys nachzugehen oder sich andere, lang gehegte Wünsche zu erfüllen.
Das ist jedoch nur möglich, wenn Vermögens- und Lebensplanung optimal aufeinander abgestimmt sind. Selbst Menschen, die über ein finanzielles Polster verfügen, das ihnen eine sorgenfreie Zukunft ermöglichen kann, sollten regelmäßig ihre Vermögensstruktur analysieren und auf Basis ihrer finanziellen Ziele und Bedürfnisse ihre individuelle Anlagestrategie bestimmen.
Doch stattdessen verschenken viele Bürger ihr Vermögen, ohne es zu wissen!
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